LICHT.INSEL.TANZ.

Tänze des Meeres - von Aquamarin bis Azurblau

26.09.2026

Savina & Thomas Chamalidis

Tanz-, Natur- & Kulturreise nach Polyrizos/Rodakino

12.-26. September 2026


Licht.Insel.Tanz.

Tänze des Meeres – von Aquamarin bis Azurblau

12. - 26. September 2026


Nachlese 

Gemeinsam haben wir uns in den sonnenverwöhnten Tagen des September auf eine Reise begeben, um die griechische Inselwelt einmal auf ganz besondere Weise - tanzend -  zu entdecken.

Komm auch du mit und begleite uns für einen Augenblick an die Südküste Kretas – dorthin, wo Licht, Insel und Tanz miteinander verschmelzen.Zum Gesang des Meeres und im Rhythmus der Wellen machen wir uns auf eine tänzerische Reise durch die griechische Inselwelt. Im weiten Spektrum der Klangfarben – von Aquamarin bis Azurblau – entdecken wir die vielen Facetten der Inseltänze zwischen Orient und Okzident.

Während wir uns den Tänzen, Liedern und Melodien anvertrauen, erzählen sie uns ihre bewegten und bewegenden Geschichten: von der Tiefe des Meeres, von Wind und Weite, von Fernweh und jener stillen Sehnsucht nach Heimat und Ankommen. In einer sanften, lichtdurchfluteten Bucht, die nach Salz & Meer schmeckt, entstehen an der Südküste Kretas im gemeinsamen Tanz – zwischen Küstenzauber und Strandgeflüster – Tanzinseln, die zum Verweilen einladen.

Um uns herum entfaltet sich eine Natur von betörender Schönheit: sanfte Hügel, funkelnde Gewässer, grüne Lagunen vor einem flüssigen Horizont. Auf unseren gemeinsamen Ausflügen schwingen wir uns auf den Rhythmus der Insel ein und genießen authentische kretische Inselmomente.

Der Tanz beginnt dort, wo das Wort endet. 

Auf unserer Erde 

– vom Licht geboren und vom Meer gesegnet – 

ist der Tanz unser Gebet.

Mikis Theodorakis

Tanzreise durch die griechische Inselwelt

In unseren Seminareinheiten begeben wir uns in diesen sonnenverwöhnten Tagen des Septembers auf eine ausgiebige tänzerische Reise durch die griechische Inselwelt – eine Welt zwischen Orient und Okzident, die sich mit all ihren unzähligen Facetten – von Aquamarin bis Azurblau – in der Vielfalt der Inseltänze widerspiegelt.

Die uralten Melodien tragen das ätherische Licht der südlichen Ägäis, den samtenen Glanz der Heptanes, die stürmischen Winde der Kykladen und die sanften Brisen der nördlichen Ägäis in sich – ebenso wie die überschäumende kretische Lebensfreude oder die melancholische Tiefe der Dodekanes.

In den ausgewählten Liedern und Tänzen entfalten sich mühelos organische Bewegungen voller natürlicher Eleganz und Anmut: mal sanft und zärtlich, zuweilen lebendig, oft kraftvoll und stürmisch, unendlich fließend im stetigen Auf und Ab der Wellen.

Im gemeinsamen Tanz entstehen Tanzinseln, die Körper und Seele gleichermaßen berühren und zum Verweilen einladen.

Unsere Seminareinheiten finden im Schatten eines majestätisch ausladenden Olivenbaums auf einer großzügigen Terrasse mit weitem Blick auf das Libysche Meer statt. Hier, mit dem weiten, unendlichen Blau vor Augen, wird das Meer selbst zum ständigen Begleiter unseres Tanzes. Wind und Wellen, Licht und Weite begleiten uns durch die Seminartage.

Von den weitläufigen Terrassen eröffnet sich uns ein weiter Blick über das Kretische Meer, während das frische Grün des Waldes den Ort zu einem idealen Rückzugsraum nach den vielfältigen Eindrücken unserer Ausflüge macht. Während unserer Erkundungen im mittleren Westen Kretas lassen wir uns entweder am hoteleigenen Buffet oder unterwegs in ausgewählten Tavernen kulinarisch verwöhnen und kosten die Vielfalt der kretischen Küche.

Polyrizos – unsere Tanzinsel am Libyschen Meer

Versteckt an der wilden Südküste Kretas, fernab touristischer Massen, schmiegen sich unterhalb des Ortes Rodakino die benachbarten Buchten Polyrizos, Korakas und Peristeres in die Landschaft ein.

Eingebettet zwischen sanften Olivenhainen und kargen Felsen laden die drei ruhigen und weitläufigen Buchten zum Verweilen ein. Kleine Tavernen unmittelbar am kristallklaren Wasser, traditionelle Gastfreundschaft sowie eine unaufgeregte Atmosphäre der Entschleunigung bereiten uns naturnahe Erholung und ganzheitliche Entspannung.

Wir wohnen im familiengeführten Polyrizos Hotel. Das charmante Refugium liegt terrassenförmig in traumhafter und ruhiger Lage oberhalb der Polyrizos-Bucht mit Blick auf das Libysche Meer.

Wir erfahren einem individuellen Service und familiäre Herzlichkeit. Neben dem reichhaltigen Frühstück auf der überdachten Frühstücksterrasse genießen wir in der hoteleigenen Taverne allabendlich ein abwechslungsreiches gemeinsames Mahl nach traditionell kretischer Art – stets liebevoll zubereitet und mit Meerblick.

So wird Polyrizos für die Dauer unserer Reise zu unserem Ausgangspunkt, Rückzugsort und Zuhause – und die Bucht vor dem Hotel zu unserer eigenen kleinen Inselparadies.

Unsere Ausflüge

Garten Eden

Gartenstadt Spili – Amari-Becken – Weingut Kourkoulou

Auch die Landschaften jenseits der Südküste entdecken wir auf unseren gemeinsamen Ausflügen. Einer davon führt uns in den „Garten Eden“ Kretas.

Unsere Reise beginnt in der charmanten Gartenstadt Spíli, idyllisch gelegen inmitten üppiger Natur zwischen Platanen, Zypressen und Kastanienhainen. Der venezianische Löwenbrunnen im Ortszentrum ist das Herzstück des Ortes: Aus 25 steinernen Löwenköpfen sprudelt frisches, kühles Quellwasser – ein belebender Auftakt für diesen genussvollen Tag.

Von hier aus führt uns eine panoramareiche Route durch das Amari-Becken, eine der fruchtbarsten Ebenen der Insel. Eingebettet zwischen den mächtigen Bergmassiven des Psiloritis und des Kedros entfaltet sich eine sanft hügelige Kulturlandschaft mit Olivenhainen, Weingärten und Obstplantagen – der grüne Garten Kretas, der seinen authentischen Charakter bewahrt hat.

Über Gerakari und Meronas führt unsere Fahrt durch das Amari-Becken, vorbei an Moni Asomaton und weiter nach Thronos.

Am Nachmittag besuchen wir das Weingut Kourkoulou, ein junges, familiengeführtes Weingut gelegen am Rande des Amari-Beckens. Obwohl erst vor wenigen Jahren gegründet, knüpft es mit großer Leidenschaft an die Liebe des Vaters für den Weinbau und damit an die alten Traditionen des kretischen Weinbaus an. Bei einer individuellen Führung lernen wir nicht nur die Arbeitsweise der Winzerfamilie kennen, sondern tauchen auch in die Welt der kretischen Rebsorten und Anbaumethoden ein.

In entspannter Atmosphäre verkosten wir fünf ausgewählte Weine, die das Terroir der Region in jeder Nuance widerspiegeln. Die Gastgeber teilen bereitwillig ihr Wissen und ihre Begeisterung für den Weinbau – ein Erlebnis, das die kretische Gastfreundschaft ebenso spürbar macht wie die tiefe Verbundenheit zur Natur.

Rethymno: Damals & Heute

Nekropole Armeni – Altstadt von Rethymno

Ein weiterer Ausflug führt uns hinein in die Geschichte Kretas – von der Welt der Minoer bis in die lebendige Gegenwart.

Inmitten eines stillen Waldes aus urwüchsigen Walloneneichen liegt die spätminoische Nekropole von Armeni – ein Ort, an dem Geschichte und Natur zu einem besonderen Erlebnis verschmelzen.

Über zweihundert in den Fels geschlagene Kammergräber erlauben uns einen Einblick in die Ruhestätten der Minoer. Beim Wandeln durch die weitläufige Ruhestätte begleiten uns der Duft der Ewigkeit, das Spiel von Licht und Schatten und eine überraschende Vielfalt endemischer Orchideen. So öffnet sich uns nicht nur ein Fenster zur spirituellen Dimension der Minoer, deren Bestattungsriten von einer tiefen Verbindung zwischen Leben, Tod und Ewigkeit zeugen, sondern auch zur lebendigen Schönheit der kretischen Landschaft.

Aus der Stille der paradiesischen Ruhestätte kehren wir zurück in die lebendige Gegenwart – in die Altstadt von Rethymno, die mit ihrer einzigartigen Mischung aus venezianischer Eleganz und osmanischem Charme bezaubert. In den engen Gassen zwischen Minaretten, Kuppeln, Holzerkern und edlen Steinportalen spüren wir den Geist der Jahrhunderte und lassen uns inmitten der quirligen Geschäftigkeit für eine Weile treiben.

Bootsausflug entlang der spektakulären Südküste der Sfakia

Chora Sfakion – Domata – Agios Pavlos – Marmara – Loutro – Chora Sfakion

Westlich von Chora Sfakion stürzen sich die Steilhänge der Weißen Berge in das Türkisblau des Libyschen Meeres und prägen das Bild der gesamten Südküste bis Paleochora. Den unzugänglichsten und aufregendsten Teil der Sfakia, und damit auch den Nationalpark Samaria, erleben wir per Boot vom Meer aus und genießen die atemberaubenden Ausblicke in Richtung der wilden, zerklüfteten Landschaft.

Im Einklang mit dem Meer

Hier begegnen wir dem Meer mit allen Sinnen: schweigend schwimmen und schweben – eintauchen, abtauchen, sich treiben lassen, sich im Horizont verlieren, in Resonanz gehen mit Wasser, Wind und Wellen.

Die meisten Strände und Buchten entlang der Küste sind bis heute nur per Boot oder zu Fuß zu erreichen. Neben Badepausen an den schönsten Stränden der Sfakia unternehmen wir einen Landgang im malerischen Loutro. Nach unserer Rückkehr haben wir ausreichend Gelegenheit den kleinen Fischerort Chora Sfakion zu erkunden und einen kretischen Tee oder griechischen Kaffee am alten Hafen zu genießen, bevor es entlang der malerischen Küste wieder zurück nach Polyrizos geht.

Highlight: Live-Musik

Eine musikalische Reise durch die griechische Inselwelt

Ein besonderes Highlight unserer Reise genießen wir kretischer Live-Musik mit den beiden renommierten kretischen Musikern Eftychis und Nektarios Kostakis.

In exklusiver Atmosphäre erleben wir eine musikalische Reise, die auf Kreta ihren Anfang nimmt und sich wie ein klingender Bogen über die Inseln der Ägäis und des Ionischen Meeres spannt.

Die Musik führt damit unsere tänzerische Reise durch die griechische Inselwelt auf besondere Weise weiter. Was uns zuvor im Tanz bewegt, findet in den Melodien seine eigene Sprache.

Von Aquamarin bis Azurblau

So erleben wir Kreta in vielen Facetten: im Tanz und in der Musik, in der Landschaft und im Meer, in der Geschichte und in der Begegnung. Wir tauchen ein in die Vielfalt der griechischen Inselwelt, lassen uns von uralten Melodien tragen und entdecken Landschaften zwischen sanften Olivenhainen, kargen Felsen und dem weiten Blau des Libyschen Meeres.

Wir begegnen dem Meer im Rhythmus der Wellen, wandeln auf den Spuren der Minoer, durchstreifen die Gassen Rethymnos, schippern entlang der wilden Küste der Sfakia und genießen die Früchte der kretischen Landschaft.

Und immer wieder kehren wir zurück zu unseren Tanzinseln: Zu den Liedern, Tänzen und Melodien. Zu Wind und Weite. Zu Fernweh und jener stillen Sehnsucht nach Heimat und Ankommen.

Stimmungen gewoben aus den Stimmen der Inseltänzerinnen

Heute ist unsere gemeinsame Reise zu Ende gegangen, und wir sind noch immer erfüllt von dem, was wir erleben durften. Es war eine tolle Kombination aus Musik, Poesie, Tanz und Meer – traumhaft schön und unvergesslich, wie im Paradies.

Tanzen, Kultur, Natur pur – mit viel Liebe und perfekter Organisation wurde uns ein traumhafter Tanzurlaub bereitet. Manchmal ist das Paradies eben tatsächlich von dieser Welt – diese wunderbare Reise nach Kreta hat es uns gezeigt.

Licht war allgegenwärtig: in der Sonne, in den Farben und in all den kleinen Momenten, die diese Tage zum Leuchten brachten. Was bleibt, sind Gefühle von Empathie und Leichtigkeit. Das Abschütteln aller Lasten, das Träumen und Schweben. Freisein und losgelöst – begleitet von den Blau- und Grüntönen des Meeres, von Licht, Sonne und Strahlen. Leichtigkeit und Freude, die noch lange in uns nachklingen werden.

Kreta wurde zum Raum für Begegnung, Bewegung und Entdeckung. Mit großem Engagement und viel Liebe zur griechischen Tanzkultur wurden wir tanzenderweise durch die griechische Inselwelt geführt. Die Ausflüge waren dabei stets bestens organisiert, gespickt mit kleinen, immer wieder überraschenden Details, die unser Erlebnis rundum gelungen machten.

Dank der „Web-Kunst“ unserer Reiseleitung hat sich unser Herzraum geöffnet, angefüllt mit schillernden Farben und Rhythmus – geschenkt vom Meer, vom Tanz, von der Musik und von guten Worten.

Vielleicht passt dazu kein Bild besser als das des Baumes:„Der krumme Baum lebt sein Leben, der gerade Baum wird ein Brett.“

Genau diese Freiheit, das eigene, unverstellte Leben zu leben, haben wir in diesen Tagen gemeinsam gefeiert. Nicht gerade sein zu müssen, nicht einer Form entsprechen zu müssen – sondern sich bewegen, tanzen, träumen und einfach man selbst sein zu dürfen. Jede in ihrem eigenen Rhythmus, mit ihrer eigenen Geschichte und ihrer ganz eigenen Schönheit.

Tanz verbindet, das haben wir alle gespürt!

Von Herzen: Danke für diese Reise!

Annette B. – Astrid S. – Lei W. – Rosi F. – Ulrike P. – Ursula F. – Ursula H.

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